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Richtlinien zur Verleihung des Professor Erich Krautz-Preises


Richtlinien zur Verleihung des
Professor Erich Krautz-Preises
zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
im Institut für Physik der Universität Augsburg

Diese Richtlinien regeln, auf der Basis des Testaments von Prof. Dr. Erich Krautz aus Friedberg vom 23.09.2001, das Verfahren zur Vergabe des Professor Erich Krautz-Preises für die hervorragendste Dissertation, die im Institut für Physik angefertigt worden ist. Der Preis wird aus den Erträgen der Erich Krautz-Stiftung in der Stiftung der Universität Augsburg finanziert.

  1. Der Professor Erich Krautz-Preis wird jährlich – beginnend mit dem Jahr 2007 – zum Jahresende vergeben. Die Preisverleihung findet zu Beginn des darauf folgenden Jahres statt.
  2. Der Preis besteht aus
    a. einem Stiftungspreis in Höhe von 2.500 € für die hervorragendste Dissertation, die im Zeitraum vom 1.10. des Vorjahres bis zum 30.9. des Jahres der Preisvergabe abgeschlossen wurde; Stichtag ist der Tag der mündlichen Prüfung,
    b. einem Forschungspreis für Anschaffungen im Zusammenhang mit den Forschungen des Preisträgers / der Preisträgerin, sofern dieser / diese weiterhin – für mindestens sechs Monate ab dem Tag der Preisverleihung – im Institut für Physik wissenschaftlich tätig ist, sowie
    c. einer Urkunde.
  3. Die Höhe des Forschungspreises zu 2.b ergibt sich aus den Zinserträgen, die im Vorjahr (Kalenderjahr) aus dem Stiftungsvermögen erwirtschaftet wurden, abzüglich des Stiftungspreises zu 2.a.
  4. Falls der Preisträger / die Preisträgerin nach seiner / ihrer Promotion nicht weiter wissenschaftlich im Institut für Physik tätig ist, fällt der Geldbetrag zu 2.b an den zugehörigen Lehrstuhl. Entsprechendes gilt für den Fall, dass der Preisträger / die Preisträgerin den Forschungspreis nicht ausschöpft.
  5. Die Auswahlentscheidung obliegt einer Auswahlkommission, der alle Lehrstuhlinhaber des Instituts für Physik und der Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät angehören. Die Auswahlkommission wählt ihren Vorsitzenden aus dem Kreis ihrer Mitglieder für zwei Jahre; eine direkte Wiederwahl ist nicht zulässig. Der Kommissionsvorsitzende bestimmt den Sitzungstermin, nach Möglichkeit im Oktober. Bei Stimmengleichheit bei allen Abstimmungen entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, der mit dem Dekan zeichnungsberechtigt ist.
  6. Die Auswahl erfolgt auf der Basis von begründeten Vorschlägen. Zu Vorschlägen berechtigt sind alle Professoren und Privatdozenten des Instituts für Physik. Den Vorschlägen(*) sind beizufügen: Lebenslauf, Publikationsliste, Diplom- bzw. äquivalentes Abschlusszeugnis, ein Exemplar der Dissertation, alle Gutachten zur Dissertation, Angaben zur detaillierten Note der mündlichen Promotionsleistung sowie zur geplanten weiteren Tätigkeit des Vorgeschlagenen. Die Mitglieder der Auswahlkommission erhalten vor der Auswahlsitzung ausreichend – mindestens eine Woche – Gelegenheit zur Einsichtnahme in alle Unterlagen.

Beschlossen in der Sitzung der Leitung des Instituts für Physik am 27.04.2006.

Prof. Dr. Ulrich Eckern
Geschäftsführender Direktor

(*) Anmerkung zum Vorschlagstermin: Es besteht Einvernehmen, dass der Vorsitzende der Auswahlkommission den Termin, zu dem Vorschläge erbeten werden, festlegt und per E-Mail bekannt gibt. (Institutsleitungssitzung, 22.10.2015)